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Wechsel

Stromwechsel ohne Unterbrechung – wie das funktioniert

Viele Haushaltskunden zögern beim Anbieterwechsel aus Angst vor einer Versorgungsunterbrechung. Diese Angst ist unbegründet: Der Wechsel läuft vollständig im Hintergrund – das Licht bleibt an.

Das Stromnetz ist von Stromanbieter getrennt. Wenn Sie den Anbieter wechseln, ändert sich lediglich der Liefervertrag – also wer Ihnen den Strom berechnet. Das physische Netz, über das der Strom fließt, bleibt dasselbe. Der Netzbetreiber ist in diesem Vorgang nicht betroffen.

Der Wechselprozess läuft über einen sogenannten Lieferantenwechsel. Dabei kommunizieren alter Anbieter, neuer Anbieter und Netzbetreiber miteinander. Für den Haushaltskunden passiert in dieser Zeit nichts Sichtbares – der Strom fließt weiter.

Einziger sichtbarer Schritt: Ein kurz vor dem Wechseldatum erfasster Zählerstand wird vom alten und vom neuen Anbieter jeweils für ihre Abrechnung verwendet. Dieser Ablese-Termin wird entweder vom Netzbetreiber organisiert oder kann vom Kunden selbst gemeldet werden.

Nach dem Wechsel erhalten Sie zwei Abrechnungen: die Schlussrechnung des alten Anbieters und die erste Abrechnung des neuen Anbieters. Ab dann laufen alle zukünftigen Rechnungen nur noch über den neuen Anbieter.

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